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Warum ich wieder selbst und ohne KI schreibe
Wer die Welt verstehen möchte, sollte lesen. Wer sich selbst verstehen möchte, sollte schreiben. (Naval Ravikant)
Mein ganzes Leben habe ich geschrieben – zuerst für mich in ein Tagebuch, dann für meine Familie, Freunde und Bekannte in einer selbst produzierte Zeitung und schließlich für die ganze Welt als Journalist.
Mit dem Aufkommen von KI habe ich das Schreiben immer mehr delegiert, bis ich vor einigen Wochen festgestellt habe, dass viele meiner Gedanken flüchtig werden: Ich habe einen Impuls, denke darüber nach – und vergesse ihn schließlich.

Ich brauche das Niederschreiben, damit aus losen Enden Gedankenketten werden. Das Formulieren hilft mir nicht nur, mein Gefühl für Sprache zu pflegen, sondern auch bei mir zu bleiben. Wenn ich schreibe – wie jetzt – ordne ich die Gedanken, halte inne und schlage bisweilen einen neuen Kurs ein.
Die ganze Welt wird immer schneller. KI hilft uns, in Sekunden Content zu produzieren – mit dem Effekt, dass dieser „Content" am Ende zu oft zu beliebig wird, weil er gepromptet, aber nicht durchdacht ist. Wir erinnern uns am Ende vielleicht, irgendetwas von Person X überflogen (oder sogar gelesen) zu haben – aber nicht mehr, woran.
Ich habe kaum kommuniziert, dass ich diesen Newsletter wieder schreibe – weil ich ihn vor allem für mich selbst schreibe, um mich besser zu verstehen und die Gedanken einer Woche zu ordnen. Ich freue mich, wenn Du ihn liest und er Dir etwas gibt. Aber ich werde ihn auch dann weiterschreiben (hoffentlich), wenn die Zahl der Abonnent:innen nicht steigt und das Feedback ausbleibt.
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Früher, als ich noch Musikjournalist war, habe ich immer und überall Musik gehört. Es gab kaum ein Album, das ich nicht kannte. Heute passiert es selten, dass ich Songs höre – und so gerne höre, dass ich nicht davon loskomme. So ergeht es mir bei der Musik von The Black Keys. Umso mehr freue ich mich, dass es nun endlich ein neues Album gibt. |
Kontext: |
Ihr seid 295 Abonennt:innen, die vergangene Ausgabe wurde von 61,48 Prozent aller Empfänger:innen geöffnet. Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du den Newsletter mit Freund:innen und Bekannten teilen würdest. |
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